Geschichte und Literatur
Möchte man Geschichte und Literatur verstehen und kritisch reflektieren, ist ein Blick auf die Geschichte im Ganzen unerlässlich. Jede Epoche der Geschichte und Literatur hat ihre spezifischen Merkmale, die ein Zusammenspiel aus politischen, gesellschaftlichen und sozialen Ereignissen bilden. Literaturepochen sind keine starren Konstrukte, so dass man sagen könnte, in diesem Jahr endete die Aufklärung und die Stürmer und Dränger prägten von nun an die Literatur. Vielmehr haben Werke aus einer literaturgeschichtlichen Strömung Gemeinsamkeiten, die auf gleiche historische Einflüsse zurückzuführen sind. Die Grenzen zwischen den einzelnen Epochen sind oftmals fließend und bestimmte Autoren lassen sich mehreren Epochen zuordnen. Und zwar, gerade weil ihr Leben und Schreiben eng mit der Geschichte und Literatur, und ihren aktuellen Einflüssen verwoben ist und war. Die wohl bekanntesten deutschen Autoren, Johann Wolfgang Goethe und Friedrich Schiller, waren bekennende Stürmer und Dränger und prägten Jahre später mit ihrer Literatur die Epoche der Klassik. Gleichzeitig kann man bestimmte geschichtliche Ereignisse anführen, die starke Impulse für eine neue Art des Schreibens gaben. Diese Beispiele bezeugen, wie fest Geschichte und Literatur miteinander verknüpft sind. Auch andere Aspekte, wie beispielsweise geschichtliche Ereignisse, wie die erste Auto Haftpflichtversicherung im Jahr 1902 oder der Fakt, dass den Menschen bereits im Christentum Kredite gewährt wurden, wirken sich noch heute interessant auf Geschichtsinteressierte aus. Heutzutage hat man aber die Möglichkeit sich im Internet, beispielsweise auf der Seite http://www.versicherungen-finanzierungen-kredite.de, zu informieren.
Geschichte und Literatur im Mittelalter
Das wohl älteste, überlieferte literarische Werk der Geschichte und Literatur in deutscher Sprache ist eine althochdeutsche Handschrift aus dem 9. Jahrhundert. Bei den „Merseburger Zaubersprüchen“ handelt es sich um ein Versepos, ebenso wie beim „Nibelungenlied“, der sicherlich bekanntesten Schrift dieser Zeit. Die Geschichten, welche in den Epen des Mittelalters erzählt werden, spiegeln die Brutalität dieser Epoche wider. Wer die Handlung des „Nibelungenliedes“ kennt, weiß, dass Mord und Totschlag allgegenwärtig sind. Aber die Literatur des Mittelalters ist weitaus mehr. Im Kontrast dazu steht die mittelalterliche Minnelyrik, die sich ganz der Liebe verschrieben hat. Ihr bedeutendster Vertreter ist Walther von der Vogelweide. Zu seinen Schätzen gehört die typische Form des Tageliedes. Hier wird der Abschied zweier Liebender nach einer gemeinsam verbrachten Nacht geschildert. Der Liebesakt an sich wird für die damalige Zeit ziemlich offen thematisiert. Die Ballade „Erdbeermund“ des französischen Lyrikers François Villon belegt, wie frei mit dieser Thematik umgegangen wurde. Das Gedicht „Erdbeermund“ ist nach wie vor modern. Der Schauspieler Klaus Kinski hat „Erdbeermund“ und eine Reihe anderer Lieder Villons vertont. Auch die Mittelalter-Rockband „In Extremo“ hat sich Villon angenommen und „Erdbeermund“ musikalisch interpretiert.
Geschichte und Literatur in der Zeit des Barock
Wie kaum an einer anderen Epoche wird hier die Verknüpfung von Geschichte und Literatur deutlich. Die Werke des Barock sind überschattet von den Ereignissen des Dreißigjährigen Krieges, der Hunger, Tod und Elend mit sich brachte und einigen Wenigen zu Luxus und Reichtum verhalf. Die Lyrik des Barock muss vor ihrem historischen Hintergrund interpretiert werden, so findet sich die Antithetik dieser Epoche auch in der Literatur wieder: „memento mori – carpe diem“. Auf der einen Seite sind die Gedanken an Tod und Vergänglichkeit in der Literatur allgegenwärtig, auf der anderen Seite werden Schönheit und Lebenslust verehrt. Vertreter dieser Zeit, wie Andreas Gryphius und Martin Opitz, widmen sich in ihren Gedichten diesem vermeintlichen Widerspruch und arbeiten ihn künstlerisch auf.