Literarischer Rückblick - DDR-Literatur / BRD-Literatur

In den geteilten Besatzungszonen entwickeln sich zwei deutsche Literaturen. Ein kleiner Literarischer Rückblick gibt hierüber Aufschluss: In der BRD ist es die populäre Gruppe 47. Die Gruppe 47, zu der Schriftsteller wie Heinrich Böll, Günter Grass oder Ingeborg Bachmann zählen, möchte das Schreiben junger Autoren im Nachkriegsdeutschland fördern. Aus dieser literarischen Gruppierung gegen eine Vielzahl Nobelpreisträger hervor. Die literarischen Bestrebungen einen Neuanfang in der sowjetischen Besatzungszone zu starten, sind zunächst stark politisch geprägt. Allerdings schaffen es Schriftsteller wie Christa Wolf, Heiner Müller oder Peter Hacks in der DDR eine hochwertige und vielfältige Literaturszene zu etablieren. Die unterschiedlichen Lebens- und Erfahrungswelten in den beiden deutschen Staaten prägen die jeweilige Literatur.

Literarischer Rückblick auf Postmoderne Literatur

Es gibt keine klaren Tendenzen der gegenwärtigen Literatur. Sicherlich mögen die geschichtlichen Ereignisse 1989/1990, wie ein Literarischer Rückblick auf die letzten Jahrzehnte zeigt, die Literatur geformt und beeinflusst haben, aber es gibt kein zentrales Thema dieser Epoche. Das Spektrum reicht von stadtspezifischer Literatur, über Popliteratur und großen Familienromanen, bis hin zu phantastischer Literatur und abstrakter Lyrik. Zu den postmodernen Romanen werden vor allem Patrik Süskinds „Das Parfum“ oder Robert Schneiders „Schlafes Bruder“ gezählt. Ebenfalls in die Rubrik „Postmodern/Gegenwartsliteratur“ fällt die neue Slam Poetry, welche zu speziellen Vortragswettbewerben einem breiten Publikum präsentiert werden. Neben den Inhalten ist vor allem die Vortragsweise relevant, die dann vom Publikum bewertet wird. Die Texte werden regelrecht performt, das heißt, sie können geschrieen, geflüstert, gestottert oder auch gerappt werden. Ein Literarischer Rückblick zeigt dies ganz klar auf. Je kreativer die Texte und die Performance, um so besser. Die deutschsprachigen Poetry Slam Meisterschaften fanden zuletzt 2008 in Zürich statt. Das Publikum kürte Sebastian 23 zum Sieger der 12. Poetry Slam Meisterschaften. Seine Texte wurden unter anderem beim Reclam Verlag und S. Fischer Verlag veröffentlicht. Neben Sebastian 23 gelten Volker Strübing und Marc-Uwe kling in der Szene als begnadete Slam-Poeten.

Literarischer Rückblick

Sicherlich mögen sich an der Slam Poetry die Geister scheiden, wie ein Literarischer Rückblick sichtbar macht. Die Grenzen zwischen Popkultur und Hochliteratur ist jedoch fließend. Jede Epoche hat provoziert und Neues hervorgebracht. Was wirkliche Kunst ist, die bleibt, wird erst in Jahrzehnten entschieden. Fest steht, die jungen Wilden von heute, werden die ollen Klassiker von morgen sein. Ihr Schreiben wird immer von aktuellen politischen und gesellschaftlichen Ereignissen beeinflusst werden. Jede historische Epoche hat ihre eigne, für sie typische Literatur hervorgebracht, die stets mit ihrer Geschichte verbunden ist. Zumindest wird Literatur auch immer unter historischen Gesichtspunkten gelesen werden.